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Projekte

​Das Bildungsbüro der Stadt Cottbus/Chóśebuz engagiert sich in vielfältigen Projekten zur Förderung der Bildungslandschaft. Dazu zählen unter anderem die Bereitstellung eines umfassenden Angebotskatalogs für pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen, die Teilnahme am ESF Plus-Programm “Bildungskommunen” zur Weiterentwicklung der kommunalen Bildungslandschaft sowie die Auszeichnung als BNE-Modellkommune zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zudem setzt sich das Projekt “Stark vor Ort – stark in Cottbus/Chóśebuz” für gleiche Entwicklungs- und Teilhabechancen aller Bürgerinnen und Bürger ein, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund. Des Weiteren beteiligt sich die Stadt am Erasmus+-Programm zur Förderung der europaweiten Zusammenarbeit in Bildungsfragen und ist Teil des Eurodesk-Netzwerks, das Jugendlichen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Informationen und Beratung zu internationalen Mobilitätsmöglichkeiten bietet. ​

Bildungsangebote für Schulen, Kitas und pädagogische Fachkräfte

Neuer Angebotskatalog für pädagogische Fachkräfte veröffentlicht

Zum Schulstart hat das Bildungsbüro der Stadt Cottbus erstmals einen Angebotskatalog für pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen herausgegeben. Auf über 200 Seiten erwartet Sie eine breite Palette an Möglichkeiten – von spannenden Führungen auf der Feuer- und Rettungswache über kreative Laserworkshops bis hin zur beliebten Kinderuni. Diese vielfältige Sammlung an außerschulischen Aktivitäten lädt dazu ein, die Lausitzer Bildungslandschaft zu entdecken. Der Katalog entstand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten ESF-Projekts “Bildungskommunen”. Wir sind überzeugt, dass er eine wertvolle Ergänzung für den Kita- und Schulalltag sein wird. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre pädagogische Arbeit mit neuen Ideen und Angeboten zu bereichern!
Hier steht der gesamte Katalog zum Herunterladen zur Verfügung.

Bildungsangebote für Schulen, Kitas und pädagogische Fachkräfte

Neuer Angebotskatalog für pädagogische Fachkräfte veröffentlicht

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz ist als Oberzentrum der Niederlausitz ein bedeutender Bildungs- und Lernort. Im Rahmen des ESF Plus-Programms “Bildungskommunen” unterstützt das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungslandschaft, wobei der Fokus auf der Bewältigung aktueller Herausforderungen, insbesondere der Digitalisierung und dem Aufbau neuer Kooperationen liegt.

In der Förderperiode 2021 bis 2027 sollen somit der Ausbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) wie auch die Etablierung analog-digital vernetzter Bildungslandschaften vorangebracht werden. Durch das Vorgängerprojekt „Bildung integriert“ im Jahr 2019 konnten dafür bereits wichtige Impulse in Cottbus/Chóśebuz gesetzt werden. Dieser Prozess soll fortgeführt und an die Herausforderungen des Wandels angepasst werden.

In Cottbus/Chóśebuz liegt der Schwerpunkt der Umsetzung von Bildungskommune auf der Beschreibung, Darstellung, Entwicklung und Unterstützung non-formaler Bildungsangebote. Dies beinhaltet eine enge Kooperation mit formaler Bildung, insbesondere die Umsetzung von Ganztag in Grundschulen, Jugendverbandsarbeit, politische Bildung, internationale Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und berufliche Bildung. Kulturelle Bildung und Fachkräftesicherung/Bildung im Strukturwandel sind die Themenschwerpunkte im Projekt.

Die Schaffung attraktiver Bildungslandschaften ist ein zentraler Aspekt im Strukturwandel, um Fachkräfte anzuziehen, zu bilden und zu motivieren sowie für die Bürgerinnen und Bürger aller Bevölkerungsschichten attraktiv zu sein.

BNE-Modellkommunen

BNE-Modellkommunen sind Initiativen auf kommunaler Ebene, die darauf abzielen, Bildung für nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Bereichen des Gemeindelebens zu fördern. Seit Mai 2021 trägt Cottbus/Chóśebuz stolz den Titel Modellkommune, was ihre Vorreiterrolle in Sachen Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstreicht. Bei der systematischen Weiterentwicklung und Implementierung von BNE auf lokaler Ebene wird die Stadt Cottbus/Chóśebuz vom BNE-Kompetenzzentrum Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, begleitet.
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Stark vor Ort - stark in Cottbus/Chóśebuz

Neben dem Engagement für die Herausforderungen des Strukturwandels ist es uns als Stadt ebenso wichtig, allen in Cottbus/Chóśebuz lebenden Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Entwicklungs- und Teilhabechancen unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund zu ermöglichen. Fast ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren lebt beispielsweise in Armut, was sich nicht nur negativ auf den Bildungserfolg oder die Gesundheit auswirken kann. Im Rahmen des durch die europäische Union geförderten Projekts „Stark vor Ort- Stark in Cottbus/Chóśebuz“ wollen wir herausarbeiten, welche praktischen aber auch strukturellen Veränderungen in unserer Stadt notwendig sind, um armutsbedingte und stigmatisierende Problemlagen zu verringern. Wir werden zu den bereits vorhandenen Sozialdaten, speziellere statistische Daten analysieren, aber auch mit den in den Stadtteilen arbeitenden Menschen und den Bürgerinnen und Bürgern dazu ins Gespräch kommen. Unser Ziel ist es, anhand der identifizierten Problemlagen, gemeinsam mit Vertretenden aus den Fachausschüssen des sozialen Bereichs, Vertretenden aus dem Bereich der sozialen Trägerlandschaft, eine Strategie zur Chancengleichheit zu entwickeln. Daraus wollen wir konkrete Ziele ableiten und zügig realistische Maßnahmen umsetzen. Besonderes Augenmerk legen wir in dem Prozess auf die Bereiche Bildung, Gesundheit und die Faktoren des gemeinschaftlichen Zusammenlebens.

Erasmus+

Die Förderung der europaweiten Zusammenarbeit in allen Bildungsbereichen ist ein wichtiges Anliegen der Europäischen Union. Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Europäischen Bildungsraum nimmt das Programm Erasmus+ in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport eine Schlüsselrolle ein.

Erasmus+ soll lebenslanges Lernen fördern, nachhaltiges Wachstum ermöglichen, sozialen Zusammenhalt und die europäische Identität stärken sowie Innovationen vorantreiben. Im Zentrum des Programms stehen dabei die Themen Inklusion und Diversität, Digitalisierung, politische Bildung und Nachhaltigkeit, die eng miteinander verbunden sind.

Die Einwohnenden der Stadt Cottbus/Chóśebuz können von dieser Förderung in den Bereichen Erwachsenenbildung, Schule und Ausbildung profitieren. Hier wird Lehrenden und Lernenden die Möglichkeit gegeben, Lernerfahrungen im europäischen Ausland zu machen.

Eine Übersicht der Fördermöglichkeiten des Programms Erasmus+ gibt es auf der Seite www.erasmusplus.de

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Eurodesk

Eurodesk ist ein europäisches Informationsnetzwerk mit Koordinierungsstellen in 37 Ländern und über 1.000 lokalen Servicestellen. In Deutschland arbeitet Eurodesk mit rund 50 regionalen und lokalen Partnern zusammen. Ziel des Netzwerkes ist es, Jugendlichen und Multiplikator(inn)en der Jugendarbeit den Zugang zu Europa und der Welt zu erleichtern.

Eurodesk informiert Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten, zu nationalen und europäischen Förderprogrammen in den Bereichen Europa, Jugend, Mobilität, Bildung, Kultur, Sport. Jugendliche berät zu den verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen, z.B. Freiwilligendienste, internationale Jugendbegegnungen, Jobs und Praktika im Ausland, Workcamps, Schulaufenthalte und Au-pair-Aufenthalte.

Eurodesk-Beratungsstellen gibt es in Cottbus im Jugendkulturzentrum Glad-House, montags von 14-16 Uhr im Welcome Center Cottbus und donnerstags von 14-16 Uhr in der Kultur- und Begegnungsstätte Schmellwitz 7512.

Im Internet kann man sich auf der Seite www.rausvonzuhaus.de einen ersten Überblick der Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts verschaffen.

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