
Jugend stärken: Brücken in die Eigenständigkeit
Mit dem ESF Plus-Programm „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ („JUST BEst“) rücken junge Menschen in prekären Lebenslagen in den Fokus. Das Programm unterstützt Kommunen dabei, Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Unterstützungsbedarf an der Schwelle zur Selbstständigkeit zu initiieren. Die Jugendämter koordinieren die Vorhaben und arbeiten rechtskreisübergreifend mit freien Jugendhilfeträgern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit und weiteren Kooperationspartnern zusammen.
Weitere Informationen zum ESF Plus-Bundesprogramm „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ sind auf dem programmspezifischen Internetauftritt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abrufbar.
Kommunale Koordinierungsstelle
Kontakt
Claudius Messenbrink
Kommunale Koordinierungsstelle „JUST BEst“
Besucheradresse:
Berliner Str. 6
03046 Cottbus
jugend-staerken@cottbus.de
T +49 355 61 23659
M +49 151 56 679808
F +49 355 61 2133659

Kontakt
Sabine Reichan:
+49 155 66 062911
Mathias Schulze:
+49 151 50 707620
E-Mail: diefaehre@jhcb.de
Umsetzung in Cottbus durch "Die Fähre"
Die Mitarbeitenden des Projekts „Die Fähre“ begleiten Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und auf ihrem Weg zu einer eigenständigen Lebensführung. Gemein-sam mit den jungen Menschen ermitteln die sozialpädagogischen Fachkräfte die individuellen Unterstützungsbedarfe, erarbeiten Zukunftsperspektiven und unterstützen bedarfsgerecht bei der Umsetzung. Das Projekt wird durch unseren Teilvorhabenpartner Jugendhilfe Cottbus e. V. umgesetzt.
Unterstützt werden junge Menschen im Alter von 14 bis einschließlich 26 Jahren. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, die sich im Übergang aus den ambulanten und stationären Jugendhilfen in ein eigenständiges Leben befinden und nicht mehr im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden (sogenannte „Care Leaver“). Zur Zielgruppe gehören weiterhin junge Menschen, die sich in problematischen Lebenslagen befinden, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen und weitgehend aus institutionellen Kontexten herausgefallen sind, die „entkoppelten jungen Menschen“.
Junge Menschen sollen insbesondere in stabile Wohnverhältnisse gebracht und darüber hinaus sozialpädagogisch unterstützt werden. Gleichzeitig begleiten die Mitarbeitenden des Projektes junge Menschen auch in ihrer Lebenswelt bei allen Themen des jungen Erwachsenseins: erste eigene Wohnung, Umgang mit Ämtern und Behörden, Ausbildung und Beruf sowie weitere familiäre und persönlichen Herausforderungen. Bei Bedarf werden die jungen Menschen auch aufsuchend beraten; an Orten, an denen sie sich wohlfühlen.
