Der Fokus liegt u.a. auf möglichen Nachverdichtungspotenzialen, der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, der Nutzbarmachung halböffentlicher Innenhöfe für die Anwohner und der detaillierten Betrachtung der Mobilität, insbesondere des ruhenden Verkehrs im Quartier. Zusätzlich sollen im Sinne eines integrierten Konzeptansatzes weitere Inhalte untersucht werden, die dazu dienen, Besonderheiten, die das Quartier ausmachen, innerhalb der Konzeptbearbeitung abzubilden. Sie dienen ebenfalls der detaillierten Integration städtebaulicher Herausforderungen sowie der vertiefenden Betrachtung der vorherrschenden Gebäudetypologien über die energetische Sanierung der Gebäude hinaus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Forderungen der zuständigen Denkmalbehörde und den Einschränkungen in Veränderbarkeit und Gestaltung, die mit dem Denkmalschutz einhergehen.

Am 11.04.2017 wurde durch die Stadt Cottbus/Chóśebuz der Förderantrag für das energetische Quartierskonzept Wendisches Viertel bei der KfW gestellt, der zwischenzeitlich bewilligt worden ist.