
Soziale Stadt Neu-Schmellwitz
Ziele der "Sozialen Stadt" Neu-Schmellwitz:
- Ausrichtung der Gemeinwesensstruktur auf den einsetzenden Umstrukturierungsprozess in Neu-Schmellwitz in Verbindung mit einer breit aufgestellten Öffentlichkeitsarbeit im gesamten Wohngebiet Neu-Schmellwitz.
- Bedarfsgerechte Anpassung von Gemeinbedarfsangeboten an die altersstrukturelle Entwicklung, d.h. insbesondere Weiterführung bzw. Verbesserung von Kinder- und Jugendangeboten, da Neu-Schmellwitz den höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen in der Stadt zu verzeichnen hat.
- Spürbare Minderungen der Auswirkungen und Folgen für einkommensschwache sowie ohne eigenes Einkommen existierende Haushalte und Unterstützung bei den wachsenden Anforderungen an die Sozialarbeit.
- Auf Grund stetiger und aktueller Entwicklungen im Wohngebiet Neu-Schmellwitz ist die Schaffung bzw. Erweiterung von bedarfsgerechten Angeboten für ältere und asylsuchende Menschen erforderlich.
Die vorgenannten Ziele werden in Form von sozialen Maßnahmen (bisher nicht investiv) zielführend umgesetzt. Vordergründig sind in diesem Maßnahmenpaket das Stadtteil- und Aktivmanagement, die Stadtteilzeitungen, das „Klingende Neu-Schmellwitz“, der Sprach-Förderkurs, das alljährliche Stadtteilfest, sowie die „kleinteiligen Projekte” verankert, wobei jede der einzelnen Maßnahmen einen eigenen Wirkungsradius mit entsprechender Zielgruppenorientierung besitzt. Im Vorausblick auf die zukünftige Entwicklung des Wohngebiets Neu-Schmellwitz werden sich bedingt durch den veränderten förderrechtlichen Charakter eines Umstrukturierungsgebietes, neben den bisherigen nicht investiven Maßnahmen, auch Maßnahmen im baulich investiven Bereich in Form von bedarfsgerechten Neubebauungen ergeben. Allerdings werden auch bedingt durch das steigende Wohngebäudealter und dem einhergehenden Sanierungsbedarf sowie wohnungswirtschaftlichen Interessen punktuelle Rückbauten in Neu-Schmellwitz möglich sein.