
Hydraulischer Abgleich Ihrer Heizung
Durch einen hydraulischen Abgleich der Heizung, verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Haus. Was ein hydraulischer Abgleich bringt, wie viel Geld Sie damit langfristig sparen können, und warum er überhaupt gemacht werden muss, das erfahren Sie in unserem Übersichtstext.
Werden Ihre Räume ungleichmäßig warm? Rauscht es in den Heizkörpern? Wurde Ihr Gebäude nach dem Einbau der Heizung saniert? Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Heizung durch eine effiziente, aber bislang wenig bekannte Maßnahme zu optimieren: den hydraulischen Abgleich. Denn: Ihre Heizung kann mehr!
Viele Mieter und Hausbesitzer kennen das: Räume, die vom Heizkessel weiter entfernt sind, zum Beispiel im Dachgeschoss, werden nicht ausreichend mit Wärme versorgt. Hingegen werden Zimmer, die nah am Heizzentrum liegen, überversorgt. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich das Wasser in Ihrer Heizung stets den Weg des geringsten Widerstandes sucht. So fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Überdimensionierte Pumpen und höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome lindern – dies führt allerdings zu erhöhten Energieverbrauchskosten und lästigen Fließgeräuschen in der Heizung.
Hydraulischer Abgleich ist eine Sache für den Fachmann
Hydraulischer Abgleich: Kosten und Einsparungen
Der hydraulische Abgleich kostet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus zwischen 650 und 1.250 Euro. Der Preis hängt davon ab, wie viele Thermostatventile ersetzt werden müssen und ob die Heizungspumpe getauscht wird. Im Gegenzug können die Heizkosten um durchschnittlich etwa 110 Euro pro Jahr sinken. Wird im Rahmen des hydraulischen Abgleichs außerdem eine Hocheffizienzpumpe eingebaut, können zusätzlich bis zu 100 Euro Stromkosten eingespart werden. Ob und wann sich ein hydraulischer Abgleich für Ihr Haus lohnt – der WärmeCheck berechnet Ihre individuellen Kosten und mögliche Einsparungen.